Filmraum

Im X-Trakt des Gebäudes haben wir für dich ein Filmprogramm extrahiert, das versucht queere Momenten sichtbar zu machen. Sei es, dass sich auf inhaltlicher Ebene die Protagonist_innen an einem queeren Lebensstil versuchen, dabei gängige Rollenschemata und Subjektpositionen in Frage stellen und sich mit konkreten Widerständen in der Gesellschaft konfrontiert sehen oder sei es aber das Bemühen eines Films mit anderen gängigen Erwartungen und Repräsentationsformen (nicht nur Geschlechterperformanzen) zu brechen. So sind in unser Programm auch Filme aufgenommen worden, die eher auf formaler Ebene Unsicherheiten generieren und neue (Seh-)Erfahrungen ermöglichen wollen.

Wir vertreten keinesfalls die Annahme, dass einer der gewählten Filme als DER QUEERE FILM bezeichnet werden könnte. Jeder hat seine Stärken und versagt möglicherweise auf anderer Ebene. Das genaue Programm mit Kurzbeschreibung und Kommentare (wie z.B. Trigger-Warnungen) wird am Raum selbst ausgehängt. Die Filme beginnen zu den gleichen Zeiten wie die Slots der Vorträge, Überlängen werden angekündigt.

Achtung: Zum Workshop „Queering the Human (Film-)Perspective” von Julia Bee ist einer unserer Filme Diskussionsgrundlage! Er wird sowohl Samstags und Sonntags gezeigt (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben). Ihr seid gespannt welcher es ist – dann kommt Nachschauen 😉

Falls ihr über einen Film diskutieren oder Kritik an der Programmwahl formulieren möchtet, wendet euch an die Helfer_innen im Raum oder benutzt unseren Briefkasten. Auch bei den offenen Plenata sind wir gerne bereit eure Meinungen hierzu zu hören.

Generell versteht sich der Filmraum allerdings als Alternative zu Diskussionsrunden. Hier erhaltet ihr eine andere Art von Input und könnt auch mal ein bisschen für euch sein. Genauso können die Filme als Hintergrundinformationen und Verknüpfungspunkte in anderen Diskussionen gesehen werden. Wir versuchen hier sowohl den Leuten gerecht zu werden, die nicht den ganzen Tag diskutieren, sich aber dennoch mit queeren Themen beschäftigen oder andere Zugänge dazu möchten, als auch diejenigen aufzufangen, die nach einem Film (verständlicherweise) Gesprächsbedarf haben. It’s gonna be fun!

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