Mampfen fürs togetherfest am Freitag

Die mit uns befreundete Gruppe Veganer Fortschritt veranstaltet diesen Freitag, den 27.1. um 19:00 eine kleine Solivokü. Wenn ihr euch also vor dem Wochenende nochmal vollfressen wollt, ist da die perfekte Gelegenheit! In diesem Sinne „Riots not diets“!

am 27. Januar, ab 19:00 im Linken Zentrum “Hinterhof”, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf.

Diesen Freitag veranstalten wir einen Soliabend für das togetherfest, ein gesamtemanzipatorisches Festigress (Festival + Kongress) das vom 9.-11. März in Düsseldorf stattfinden wird. Aktuelle Informationen könnt Ihr unter www.togetherfest.de finden. Neben Soli-Gebäck wird es wie immer ein warmes Essen (Chili und Guacamole) geben. Neben der regulären Thematik könnt ihr euch auch gerne über das geplante togetherfest informieren.
Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Infos auf der Webseite von Veganer Fortschritt.

„Radikal, sexy, aktuell! Feminismus in historischer Perspektive“ 4.2. Uni Köln

Wir empfehlen folgende von Studierenden organisierte Veranstaltung des Institute of Anglo-American History der Uni Köln:

Am Samstag, den 4. Februar 2012 findet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln eine einzigartige Veranstaltung statt: Eine von Studierenden der Uni Köln selbst organisierte Konferenz!

Mehr als zwanzig Studierende des Historischen Instituts stellen die im Seminar „Geschichte des Feminismus“ erarbeiteten Inhalte auf einer ganztägigen Konferenz nacheinander auf drei Panels mit je drei Vorträgen vor. Diese Vorträge werden anschließend von eingeladenen Expert*innen kommentiert und diskutiert.

Thematisch wird es im ersten Panel um die Frauenwahlrechtsbewegung in den USA und ihr Verhältnis zur Frage von race gehen, um das Phänomen des hedonistischen Flapper Girls der 1920er Jahre sowie um feministische Momente während und im Nationalsozialismus. Das zweite Panel beleuchtet die Single-Girl-Bewegung der Nachkriegszeit, feministische Interventionen afro-amerikanischer Filmemacherinnen und wirft einen ungewohnten Blick auf die zweite Frauenbewegung in der BRD während der 60er und 70er Jahre. Das letzte Panel beginnt mit der Kritik von feministischen Theoretikerinnen der sog. Dritten Welt an der westlichen weißen Frauenbewegung, gefolgt von einer Betrachtung der Riot-Grrrl-Bewegung der 90er Jahre und wird abgeschlossen mit der Geschichte der Pornographie von den zahlreichen Anti-Porno-Initiativen ab den 70er Jahren bis zu gegenwärtigen queeren Post-Porn-Konzepten.

Die Konferenz, die mit Mitteln der Gleichstellungskommission und des AStA der Universität zu Köln finanziell unterstützt wird, möchte die verschiedenen feministischen Strömungen, ausgehend vom 19. Jahrhundert bis heute, in ihrer Komplexität und ihren Unterschiedlichkeiten kritisch beleuchten. Ziel ist es, den Begriff des Feminismus, über den gegenwärtig einerseits kaum Wissen existiert, der andererseits aber häufig Abwehrreflexe hervorruft, jenseits von ahistorischen „Lilalatzhosenklischees“ als lohnenswerte und spannende Geschichte wieder ins Gespräch zu bringen.

Eingeladen sind alle Studierenden und Lehrenden der Universität zu Köln sowie alle Interessierten außerhalb der Uni. Da es sich um eine studentische Veranstaltung handelt, bietet sich die Chance, auch jenseits von abgehobenen, akademisch geführten Debatten miteinander über verschiedene Feminismen zu reden. Explizit möchten wir daher auch jüngere Menschen ansprechen. Wir wollen zeigen, was Feminismus sein kann: radikal, sexy, aktuell!

Weitere Infos zur Anreise und zu den einzelnen Referent_innen erfahrt ihr auf der Webseite des Instituts.

Edit: Inzwischen ist der Kongress vorbei und uns bleibt nur zu sagen: Gerne wieder! Der Kongress hat uns viel Spaß gemacht und uns wieder einmal aufgezeigt wie vielfältig Feminismus doch ist! Eine detailiertere Nachbereitung findet sich bei der Faserpiratin.