Heute 15 Uhr Empfang

Heute geht es endlich los! Unser togetherfest beginnt heute um 15 Uhr. Wir begrüßen Euch mit Bergen von Kuchen im Linken Zentrum Hinterhof. Vor der ersten Veranstaltung um 16 Uhr stellen wir uns vor und werden schonmal mit Euch warm.
Ab 16 Uhr gibt uns die gruppe_f einen Basicvortrag zu Feminismus, Queerfeminismus und allem, was dazu gehört. Parallel dazu findet im damenundherren der Vortrag von Susanne Keuneke statt, „Frauen und Medien“. Das weitere Programm des heutigen Tages findet Ihr hier. Kommt gerne heute noch vorbei und natürlich auch an allen anderen Tagen auch. Am besten immer erstmal zum Linken Zentrum, da trefft Ihr immer eine Person an. Wir freuen uns!

8. März: Internationaler Frauentag!

Am 8. März, einen Tag vor dem offiziellen Beginn des togetherfests, ist der internationale Frauentag. Dazu findet um 17 Uhr eine Demo an den Bilker Arcaden (Bilk S-Bahnhof) statt. Wir haben uns dazu entschlossen an dieser Demo teilzunehmen.

Auch wenn die Demo eher “klassische” (traditionelle?) feministische Themen ansprechen wird, welche aus unserer Sicht einige wichtige Fragen zu den Themen Gender & Sex offen lassen, sehen wir die dort behandelten Themen als Teil der sozialen Kämpfe, die wir unterstützen. Der feministische Kampf um Gleichstellung von als weiblich definierten Menschen ist noch lange nicht gewonnen. Bei aller queer-feministischen Dekonstruktion sind wir uns immer noch der Diskriminierung derer bewusst, die sich als “Frauen” verstehen, als solche auftreten oder auch nur von aussen als solche definiert werden.

Solange das Patriarchat existiert ist jeder Protest, welcher Forderungen stellt, die der patriarchalen Logik widersprechen, unterstützenswert.

Wir wünschen uns natürlich, dass diese Proteste in Zukunft ihr Blickfeld erweitern und angrenzende Kämpfe miteinbeziehen. Das geschieht erfreulicherweise bereits; so ruft u.a. der Kurdische Frauenverband Ceni zum Protest gegen Patriarchat und Militarisierung auf. Beim togetherfest werden wir an diese Proteste anknüpfen und weitere Verbindungen zwischen einzelnen sozialen Kämpfen (z.B. im Vortrag zu Intersektionalität) aufzeigen, sowie den Zusammenhang von „klassischem“ und queerem Feminismus deutlich machen.

Kommt mit uns auf die Demo, macht euch euer eigenes Bild, und lasst uns gemeinsam die Forderung stellen nach einer Gesellschaft in der alle ohne Angst verschieden sein können!