12.5. BecomingQueer-Party im Café Freiraum

Gender, eine reine Fiktion? Im Alltag sind wir ständig damit konfrontiert, dass wir als “Frauen” und “Männer” fremddefiniert werden und an den ihnen, als angeblich natürlich, zugeschriebenen Eigenschaften gemessen werden.
Mehr noch: in sozialer Interaktion sind wir auch selbst an der – bewussten und unbewussten – (Re)Produktion von Geschlechternormen beteiligt – auch dann, wenn wir selbst Geschlechter als konstruiert kritisch hinterfragen.
Wir wollen mit der BecomingQueer-Party den Versuch unternehmen, einen Freiraum am Campus zu etablieren, in dem die Kategorien des dichotomen Geschlechtersystems nicht einfach hingenommen werden. Die Party soll auch einen Rahmen bieten sich zu vernetzten, zu Genderthemen auszutauschen und über weitere Veranstaltungen zu informieren.

Beginn: 21 Uhr
DJs: Salopa, Aelioth und Bass Kapital
Adresse: Josef-Gockeln-Straße 9
Anfahrt: U-Bahnen U78 und U79 bis Theodor-Heuss-Brücke, Eingang
Georg-Glock-Str. 15, dann links, nach 30 Metern linker Hand
Eintritt: frei

Nachbereitungstreffen und Queer-Café

Nun ist schon ein Monat seit dem togetherfest vergangen. Damit Ihr uns nicht vergesst, (denn wir sind noch lange noch nicht fertig!) veranstalten wir am Freitag, den 20. April das Queer-Café. Ab 19 Uhr seid Ihr im Linken Zentrum Hinterhof herzlich eingeladen. Wir zeigen dabei den Film “Warten auf das Wunderland”.

Wir möchten am Samstag, den 21. April ab 12 Uhr im Linken Zentrum Hinterhof ein Nachbereitungstreffen veranstalten, bei dem Ihr uns Eure Eindrücke vom togetherfest mitteilen könnt. Dabei sind Kritik und Lob ausdrücklich erwünscht. Für die Ausrichtung eines zweiten togetherfests kann dies als Forum für Verbesserungen und als Angebot für zukünftige Mitorganisator_innen dienen. Wir freuen uns, Euch zu sehen!

 

Heute 15 Uhr Empfang

Heute geht es endlich los! Unser togetherfest beginnt heute um 15 Uhr. Wir begrüßen Euch mit Bergen von Kuchen im Linken Zentrum Hinterhof. Vor der ersten Veranstaltung um 16 Uhr stellen wir uns vor und werden schonmal mit Euch warm.
Ab 16 Uhr gibt uns die gruppe_f einen Basicvortrag zu Feminismus, Queerfeminismus und allem, was dazu gehört. Parallel dazu findet im damenundherren der Vortrag von Susanne Keuneke statt, “Frauen und Medien”. Das weitere Programm des heutigen Tages findet Ihr hier. Kommt gerne heute noch vorbei und natürlich auch an allen anderen Tagen auch. Am besten immer erstmal zum Linken Zentrum, da trefft Ihr immer eine Person an. Wir freuen uns!

8. März: Internationaler Frauentag!

Am 8. März, einen Tag vor dem offiziellen Beginn des togetherfests, ist der internationale Frauentag. Dazu findet um 17 Uhr eine Demo an den Bilker Arcaden (Bilk S-Bahnhof) statt. Wir haben uns dazu entschlossen an dieser Demo teilzunehmen.

Auch wenn die Demo eher “klassische” (traditionelle?) feministische Themen ansprechen wird, welche aus unserer Sicht einige wichtige Fragen zu den Themen Gender & Sex offen lassen, sehen wir die dort behandelten Themen als Teil der sozialen Kämpfe, die wir unterstützen. Der feministische Kampf um Gleichstellung von als weiblich definierten Menschen ist noch lange nicht gewonnen. Bei aller queer-feministischen Dekonstruktion sind wir uns immer noch der Diskriminierung derer bewusst, die sich als “Frauen” verstehen, als solche auftreten oder auch nur von aussen als solche definiert werden.

Solange das Patriarchat existiert ist jeder Protest, welcher Forderungen stellt, die der patriarchalen Logik widersprechen, unterstützenswert.

Wir wünschen uns natürlich, dass diese Proteste in Zukunft ihr Blickfeld erweitern und angrenzende Kämpfe miteinbeziehen. Das geschieht erfreulicherweise bereits; so ruft u.a. der Kurdische Frauenverband Ceni zum Protest gegen Patriarchat und Militarisierung auf. Beim togetherfest werden wir an diese Proteste anknüpfen und weitere Verbindungen zwischen einzelnen sozialen Kämpfen (z.B. im Vortrag zu Intersektionalität) aufzeigen, sowie den Zusammenhang von “klassischem” und queerem Feminismus deutlich machen.

Kommt mit uns auf die Demo, macht euch euer eigenes Bild, und lasst uns gemeinsam die Forderung stellen nach einer Gesellschaft in der alle ohne Angst verschieden sein können!